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BuJo
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Kreatives Chaos wie mein BuJo funktioniert

BuJo Bei mir herrscht kreatives Chaos und zwar ganz viel davon … ich habe so viele Projekte im Haus verteilt und keins wird so richtig fertig … so ging es mir im letzten Jahr – jetzt habe ich ein BuJo. Und so langsam lichtet sich das Chaos. Ich hatte viele angefangene Projekte,  die ich auf diese Art und Weise fertigstellen konnte. Wer nicht weiß was ein BuJo ist sollte vielleicht erstmal auf der Webseite des Erfinders, Ryder Carroll vorbeischauen. Viele Anregungen finden sich auch auf meinem Pinterest auf der Pinnwand „Planer“.

Bei mir schlich sich im letzten Jahr von jetzt auf gleich ein großes Chaos ein … ich hatte plötlich mehr Projekte und weniger Zeit als ich gebraucht hätte. Darum blieb der Blog leider erstmal liegen.

Also: Alles auf Anfang

Im größten Chaos entdeckte ich letztes Jahr beim Surfen einen Artikel darüber, was man alles tolles mit Notizbüchern machen kann … da ich gerne schöne Notitzbücher kaufe und Stifte, Sticker, BuJoWashi Tape, … – na ja da dachte ich: „Ich lese den Artikel mal“. Danach war ich ganz angetan vom BuJo-System und wollte mir auch sofort ein BuJo anlegen … also nichts wie ran an das Notizbuch. Mehrere Stunden später stellte ich fest: Alles blöd, so viel Zeit um alles einzuteilen und zu malen hab ich nicht… na toll, das war es dann mit organisiert sein.

BuJoOder? Hmm… ich könnte ja ein BuJo bauen, in dem ich ganz flexibel bin. Also ein A5 Ringbuch genommen und A5 Papier zum Zeichnen. Das geht doch gleich viel besser. So kann ich auch Seiten verschieben oder ausheften sobald ich sie nicht mehr brauche. Mit einem zweiten Ordner, der Zuhause steht kann ich so alles Archivieren. So hab ich dann 6 Monate verbracht. Für das neue Jahr wollte ich aber ein paar Sachen anders machen…

Mein neues BuJo 2017…

Ich habe gemerkt, dass ich leider so viele Termine auch schon lange im Voraus planen muss, dass mir einfach ein Future Log nicht ausreicht (oder zumindest müsste es riesig sein) und ich daher einen Kalender brauche. Allerdings … ich finde die Bullets super und die Tracker und Listen sind auch toll. Also hab ich mir überlegt was ich gerne vom BuJo in einen Kalender einbauen würde. Nun hätte ich gerne ein Filofax gehabt … aber die sind so teuer das ich nach Alternativen gesucht habe. Schlussendlich habe ich mir stattdessen eine Ringbuchmappe bestellt. Diese fülle ich mit selbst gedruckten Seiten für die ich normales A5 Papier nehme. Das ließ sich mit etwas suchen auch in einem Finanzrahmen machen den ich bereit war auszugeben.

Wie funktioniert nun mein BuJo? – was mache ich anders?

Als erstes: ich benutze die Ringbuchmappe statt einem Notizbuch von z.B. Leuchtturm oder dem Bullet Journal.
Zweitens: Meine Seiten habe ich zum einen als Fortlaufenden Kalender erstellt, der von Anfang an komplett für das ganze Jahr eingeheftet wurde. So kann ich für das ganze Jahr Termine im Voraus planen. Dafür reicht es mir auch, alle 7 Tage auf einer Seite zu haben. Zum anderen habe ich Tagesseiten gestaltet, die ich je nach Bedarf jede Woche dazuhefte – Wenn ich nichts zutun habe lasse ich die einfach weg. Die Tagesseiten sind aus meinen Erfahrungen der 6 Monate im letzten Jahr entstanden, bei denen ich ausprobiert habe, was ich wirklich benutze oder brauche/haben möchte.

Da ich mit Wochen-To Do’s und großen Monatstrackern überhaupt nicht zu Recht gekommen bin, brauchte ich also für das was ich gerne tracken würde eine tägliche Lösung (die ich nicht täglich zeichen wollte – wie gesagt keine Zeit) und dazu viel Platz für To Do’s. Meine To Do’s übertrage ich nämlich bis ich sie erledige täglich! Das ist ein großer Unterschied zu Ryder Carrol, der dies nur Wöchtentlich oder monatlich macht. Auf diese Weise beschäftige ich mich jeden Tag damit, was noch zu machen ist und vergesse wirklich nichts mehr – wenn ich manche Sachen nur monatlich auf Erledigung prüfen würde währe das effektiv zu selten. Neue To Do’s werden dann einfach hinzugefügt und erledigte beim täglichen Übertrag weggelassen.

Klingt jetzt erstmal aufwändig? Ist es nicht! Zu viel kann man an einem Tag auch nicht erledigen. Und selbst wenn ich mir sehr kleinschrittig den Haushalt dazu schreibe komme ich auf rund 20 To Do’s. Das kann man schaffen auch täglich neu zu schreiben. Für mich liegen die Vorteile auf jeden Fall auf der Hand.

BuJo BuJo
BuJo BuJo

Ich habe zusätzlich auch noch ein Blog BuJo. Das ist aber noch recht neu … und ich bin noch nicht ganz perfekt darin 2 BuJo’s zu managen. Ich glaube aber ich hab schon eine Idee wie ich das noch besser aufteilen kann. Dazu aber demnächt mehr.

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